Folge 59 - Lebensrettende Weichenstellung im Wartezimmer – die Triage für Hund & Katze!

Shownotes

Wenn jede Sekunde zählt, entscheidet die Triage im Wartezimmer über Leben und Tod. In dieser Folge schauen wir darauf, warum die TFA an der Basis die wichtigste Instanz für den Notfall-Check ist und wie ein strukturierter Ablauf die Rettung von Hund und Katze erst möglich macht. Erfahre, worauf es beim schnellen Erstcheck wirklich ankommt und wie Du im Chaos den kühlen Kopf behältst.

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:08: Bitte stelle dir einmal folgendes Szenario vor.

00:00:11: Ein voller Montag-Vormittag, ein Mopsbesitzer beschwert sich über zehn Minuten Wartezeit während du siehst dass im Auto draußen ein Hund mit bläulicher Verfärbung des Zahnfleisches sitzt und am Telefon kündigt einen aufgelöster Tierhalter den verunfallten Hund an der mit einem Motorrad kollidiert ist.

00:00:31: Jetzt heißt es Ruhe bewahren und einen kühlen Kopf.

00:00:34: Diese Situationen kennen wir alle, sie sind Standard in den Praxen- und Kliniken.

00:00:40: Wie kann man hier eine verantwortungsvolle uns zum Teil lebensrettende Einteilung vornehmen?

00:00:45: Das Zauberwort ist die sogenannte Triage.

00:00:48: Eine Triage ist eine strukturierte Ersteinschätzung meist durch euch durch die TFA zu Dringlichkeit von Patienten um lebensbedrohliche Notfälle sofort zu priorisieren.

00:01:00: Sie umfasst die Bewertung von Atemwegen, Atmung, Herzkreislauf und Bewusstsein und legt die Behandlungsreihenfolge fest.

00:01:09: Was sind die wichtigsten Aspekte der Triage?

00:01:12: Vor allem was ist das Ziel – warum macht man das?

00:01:15: Es geht hierum eine schnelle Identifizierung kritischer Patienten, um deren Überlebenschancen durch sofortige Maßnahmen zu erhöhen, während stabilere Patienten warten!

00:01:27: Wie ist der Ablauf?

00:01:29: Es gibt zum einen die Telefon-Triage.

00:01:31: Das ist die erste Einschätzung des Zustands, wenn der Tierhalter die Tierhaltering anruft.

00:01:36: Da kann ich erfragen – haben wir eine Atemnot?

00:01:38: Haben wir einen Kollaps?

00:01:39: Ist es vielleicht ein Krampfanfall um zu entscheiden wie schnell das Tier vorgestellt werden muss?

00:01:46: und es gibt die Wartezimmertriage!

00:01:48: Das sind kurze Untersuchungen durch das Team bei Ankunft,

00:01:52: d.h.,

00:01:52: das ist sozusagen der Spotcheck.

00:01:55: Wie zeigt sich das Tier in der Atmung?

00:01:58: Wie ist das Bewusstsein, also die Aufmerksamkeit und wie ist der Gang?

00:02:01: Und das kann ich häufig schon beim Eintreten bzw.

00:02:04: einlaufen durch die Praxis, durch die Klinik-Tür beurteilen.

00:02:09: Wichtig ist ebenfalls die Kommunikation mit wartenen Tierhaltern wenn Notfälle vorgezogen werden müssen – und das betone ich sie müssen vorgezogen werden!

00:02:18: Die Einteilung erfolgt in Kategorien.

00:02:20: Erste Kategorie Lebensgefahr sofortige Behandlung.

00:02:24: Die zweite Kategorie ist dringend, nur eine kurze Wartezeit.

00:02:29: Und die dritte Kategorie ist stabil – eine normale Wartezzeit!

00:02:34: Die Triage ist entscheidend um den gestiegenen Patientenaufkommen in den Praxen- und Kliniken einfach gerecht zu werden und somit eine gute bzw.

00:02:42: bestmögliche Versorgung von Notfällen zu garantieren.

00:02:46: Die Botschaft für jede TFA?

00:02:48: Die Triages kein Stress sondern eine Schlüsselrolle für dich.

00:02:52: Du unterstützt massiv die medizinische Priorisierung, bevor der Tierarzt überhaupt den Raum betritt.

00:02:58: Und das kann Leben retten!

00:03:01: Das notwendige TFA-Fachwissen – ich sage mal das TFA RADAR oder auch der sogenannte rote Faden – beinhaltet wie folgt für dich für euch A. Wie Atemwege Airway.

00:03:14: D.h.,

00:03:14: streckt das Tier den Hals?

00:03:16: Atmet es mit offenem Maul und hier kann ich sofort sagen, besonders bei Katzen.

00:03:20: Kave – das ist ein absoluter Notfall!

00:03:24: B wie Belüftung also breathing.

00:03:27: Zähle die Atemzüge pro Minute Alles über dreißig Atem-Züge per Minute in Ruhe ist verdächtig.

00:03:34: Achte auf die Bauchpresse.

00:03:35: Wenn der Bauch beim Ausatmen massiv mitarbeitet dann brennt die Hütte.

00:03:41: C ist der Kreislauf, Circulation.

00:03:44: Das ist die Schleimhautampel – kennen wir alle!

00:03:46: Guckt euch die Schleiheute an.

00:03:48: Rosa bedeutet alles okay.

00:03:50: Weiß-Blasselschleimheute kann bedeuten Schock oder auch unter Umständen innere Blutung zum Beispiel bei einem rupturierten Milztumor.

00:04:00: Blaue Schleihe heute Das ist eine Erstiegungsgefahr, das ist die sogenannte Zyrnose.

00:04:05: Und gelbe Schleimhäute kann auf ein Leberversagen durch den Iktorus – Gelbeschleimheute heißt immer Iktoris – darauf hinweisen.

00:04:13: Vielleicht kein zwei Minuten Notfall aber trotzdem Priorität!

00:04:18: Dann der sogenannte KFZ-Test.

00:04:21: Das hat nichts mit einem Auto zu tun.

00:04:23: Das ist die kapiläre Füllungszeit Das heißt, einmal Zahnfleisch drücken und zählen.

00:04:29: Dauert es länger als zwei Sekunden bis es wieder rosa wird?

00:04:33: Dann kann es unter anderem auf ein eventuelle Schockgeschehen hindeuten und sollte eine unmittelbare Behandlung nach sich ziehen!

00:04:41: Dann der Hautfaltenmythos.

00:04:43: Bei alten Tieren ist die Hautfalte zur Dehydrierungsprüfung oft unzuverlässig.

00:04:49: Besser ist, fühle das Zahnfleisch.

00:04:52: Klapp die Läffze hoch, nimm deinen Zeigefinger und gehe direkt auf das Zahnfleisch und gucke ob es klebt!

00:05:00: Ist es pappig oder ist es schön feucht?

00:05:02: Ist es klebrig dann fehlt dem Tier Flüssigkeit.

00:05:05: Es ist höchstwahrscheinlich dehydriert.

00:05:08: Das sind alles Dinge die man am Telefon bereits erfragen kann und vor Ort selbst direkt erkennen sollte und muss.

00:05:16: Dann gibt es die sogenannten Big Five der Sofortnotfälle, die musst du kennen bzw.

00:05:21: im Schlaf beherrschen.

00:05:23: Das ist einmal die Magendrehung.

00:05:24: Es ist ein erfolgloses Erbrechen an aufgeblähter Bauch und wenn Du dann eben dort einmal mit den Fingern klopfst bekommst Du so genannte Trommelgeräusche.

00:05:34: Dann die Atemnot, die Katze mit offenen Maul.

00:05:36: Ich habe es eben schon einmal gesagt oder der Hund in Seegebockstellung wenn sie gliedmaßen so abgespreizt sind und Kave bei der Lagerung Wenn das Tier geröntcht werden sollte vor allem bei Katzen.

00:05:48: absolute Ersteckungsgefahr Bei einer laterolateralen Lagerungen.

00:05:52: Das wäre ein Kunstfehler.

00:05:54: Der Status Epileptikus also den neurologische Patient Ein Krampfanfall der länger als fünf Minuten dauert.

00:06:01: Der Hitschlag, denn der Sommer kommt.

00:06:03: Der hächelnde Hund, der kollabiert!

00:06:05: Die Körpertemperatur ist oft über einundvierzig Grad Cäsius.

00:06:09: und Last but not least das Gift – die Schokolade, Rattengift oder Weintrauben.

00:06:14: Es gibt ganz viele Wirkstoffe oder eben halt auch Lebensmittel und andere Bestandteile, die giftig sind für unsere Vierbeiner.

00:06:22: Hier zählt jede Minute für die Spritze zum Erbrechen Apomorphin und ähnliches Lassen grüßen.

00:06:29: Welche Werkzeuge nutzt man für die Kommunikation das Wie?

00:06:33: Das größte Problem der TFA ist nicht das Wissen, das habt ihr alle drauf.

00:06:36: Sondern das Durchsetzen!

00:06:59: Umgang mit schwierigen Haltern.

00:07:02: Nutze die Wir-Form.

00:07:03: Statt Sie müssen warten, sagt lieber wir konzentrieren uns gerade mit dem gesamten Team auf einen lebensbedrohlichen Notfall!

00:07:11: Wir kümmern uns so schnell wie möglich um sie, soweit dieses Tier stabil

00:07:16: ist.".

00:07:17: Das klingt nach Kompetenz nicht nach Vertrüstung – übrigens da wir auch schon mal über das Thema Gehaltsverhandlung und Wertschätzung gesprochen haben.

00:07:24: hier die Brücke Wer fachlich so fit ist, dass er Notfälle erkennt und managt bevor sie eskalieren – der hat das stärkste Argument für die nächste Gehaltsrunde in der Hand.

00:07:34: Denn Spezialwissen ist leicht ein Marktwert!

00:07:37: Das Crash-Card-Prinzip.

00:07:39: Was meine ich damit?

00:07:40: Was heißt das?

00:07:42: Das heißt, Organisation ist alles.

00:07:44: Ein Notfall scheitert oft nicht am Wissen sondern daran, daß die Adrenalinspritze nicht aufgezogen oder der passende Venen-Katheter an der Schublade ganz hinten liegt.

00:07:54: Also, der Notfallcheck als Morgenroutine.

00:07:58: Jede TFA sollte morgens zwei Minuten investieren – innen!

00:08:02: Ist der Laryngoskop-Akku voll?

00:08:04: Ist das Schärgerät geladen?

00:08:06: Ich bin früher wahnsinnig geworden bei uns in der Klinik wenn du scheren wolltest und das Teil hatte nicht geladen….

00:08:11: sind Tuben in drei verschiedenen Größen bereit und er kaff geprüft?

00:08:15: Hängt eine Infusion, NACL oder Ringerlaktat was auch immer schon griffbereit.

00:08:20: Liegen die Bronülen verpackt versteht sich und das Verbandsmaterial zur Befestigung bereit?

00:08:26: Was dabei auch immer sehr hilfreich sein kann ist die Farbkodierung.

00:08:30: Wie wäre es die dazugehörigen Schubladen farblich zu markieren?

00:08:33: zum Beispiel nur als Beispiel für euch rot gleich Herz-Lungen wiederbelebung blau Beatmung gelb infusion schwarz verbandeszeug.

00:08:43: Das nimmt Stress während des Suchens weg.

00:08:46: Als nächstes kommt es bei bestimmten Notfällen zu der sogenannten CPR, die Kardiopulmonale Reanimation.

00:08:53: Auch hier führt die TFA das Team an!

00:08:56: In modernen Kliniken ist es oft so, dass der Tierarzt intubiert und gibt Medikamente vor – aber die Tfa koordiniert den Rhythmus.

00:09:04: Was passiert genau bei der Reanimierung unserer Felschnauzen?

00:09:08: Hier zitiere ich die Veterinärmedizinische Universität Leipzig.

00:09:13: Sie besteht aus der Kombination von Herzdruckmassage, also Kompressionen auf Eindrittel bis Hälfte der Brusttiefe und künstlicher Beatmung – Mund zu Nase.

00:09:22: Um die Sauerstoffversorgung lebenswichtiger Organe sicherzustellen!

00:09:26: Wichtige Maßnahmen zur CPR beim Hund Also Die Lage des Tieres Der Hund wird auf die rechte Seite gelegt.

00:09:34: Die Herzdruckmassage.

00:09:36: Sechzig bis hundert Mal pro Minute kräftig auf die breiteste Stelle des Brustkorbs hinter dem Ellbogen drücken, Beatmung strecke den Kopf ein bisschen über, schließe das Maul und alle zehn bis fünfzehn Kompressionen zwei- bis dreimal in die Nase atmen – also in der Nase des Hundes oder der Katze Verhältnis.

00:09:57: Der Fokus liegt stark auf der Herzdruckmassage, um den Blutfluss zu gewährleisten und die Besonderheiten.

00:10:03: gerade bei kleinen Hunden können die Rippen mit einer Hand umschlossen werden – bei großen Hunden wird mit zwei Händen auf dem Brustkorb gearbeitet.

00:10:11: Es ist entscheidend sofort zu beginnen und die Maßnahmen bis zum Eintreffen beim Tierarzt oder lange Unterbrechungen durchzuführen.

00:10:20: Genau wie beim Menschen liegt die empfohlene Frequenz für die Herzdruckmassage bei Hunden und Katzen bei etwa hundert bis hundertzwanzig Kompressionen pro Minute.

00:10:28: Staying alive von den Beejis, der eine oder andere wird es von euch kennen – mit seinen hundert drei Beats per Minute ist also auch hier ein sehr sicherer Taktgeber!

00:10:37: Bei sehr kleinen Hunden oder Katzen tendiert man eher zum oberen Bereich bis zu hundert zwanzig Beats PER MINUT, da ihr natürliche Herzschlag deutlich schneller ist als der eines Menschen.

00:10:49: Ähm, ich wollt's euch jetzt hier nicht vorsingen.

00:10:51: Deswegen probiert es mal aus!

00:10:53: Der Trick ist nicht der Gesangt der Bee Gees sondern der konstante Bass Beat im Hintergrund.

00:10:57: Das ist dieser typische Disco Beat, der das ganze Lied durchzieht.

00:11:01: Stell' ihr vor du stehst auf der Klub-Tanzfläche Du klopfst nicht bei jedem Wort Sondern bei jedem Schlag der Bust Drum Mit dem Fuß auf dem Boden.

00:11:12: Wenn du diesen durchgehenden Diskopuls nimmst, kommst du auf genau hundert drei Schläge pro Minute.

00:11:18: Probier es mal kurz trocken aus vielleicht sogar laut mitsprechen.

00:11:21: Eins zwei drei vier eins zwei drei Jede Zahl ist ein kräftiger Stoß auf den Brustkorb.

00:11:30: Wenn du das Lied im Kopf hast, drückst du bei jedem Staying, bei jedem Alive und bei jedem Zwischenschlag der dazwischen liegt.

00:11:36: Warum das so gut funktioniert?

00:11:38: Das menschliche Gehirn liebt Rhythmen um die hundert Beats per Minute und sie entsprechen einem zügigen Spaziergang – es fühlt sich halt natürlich an!

00:11:47: Würdest du viel langsamer drücken, würde das Blut nicht genug Schwung bekommen.

00:11:52: Würdest Du viel schneller drücken hätte das Herz keine Zeit sich zwischendurch wieder mit Blut zu füllen.

00:11:58: Übrigens gehen auch Retrobeats wie die Olies von Queen mit Another One Bites at the Dust oder auch von ACDC Highway to Hell – auch wenn man über die Titel jeweils in diesen Momenten bitte hinwegschauen muss!

00:12:10: Der zwei-Minuten-Takt oder auch die magische Grenze Unterschätze niemals eine Herzdruckmassage, denn hundert bis hundertzwanzig Mal pro Minute zu drücken ist Hochleistungssport.

00:12:23: Denn nach zwei Minuten lässt definitiv die Kraft nach!

00:12:26: Die TFA ist der Timekeeper – sie sagt noch dreißig Sekunden bis zum Wechsel und dann übernimmt ein Kollege eine Kollegin.

00:12:33: Was ist noch wichtig?

00:12:35: Die Closed Loop Communication.

00:12:38: Was heißt das?

00:12:39: Es ist ein absoluter Gamechanger für die Fehlervermeidung während der Kommunikation.

00:12:45: Eine falsche Ansage wie Zieh mal Adrenalin auf!

00:12:48: Richtig wäre, Claudia ziehe bitte nur Komma fünf Milliliter Adrenaline auf.

00:12:53: Auf das Bitte kann man verzichten aber dass es inhaltlich sonst korrekt.

00:12:56: Ich würde antworten ich ziehe null Fünf Millilittern Adrenalinen auf und adrenalin ist aufgezogen.

00:13:02: Das zeigt wie man Fehler im Stress minimiert durch klare Ansagen und Antworten.

00:13:07: Wie sieht die psychologische Triage aus, zum Beispiel bei einem Schockbesitzer?

00:13:12: Ein sterbenes Tier ist für uns, für euch trauriger Alltag.

00:13:16: Für den Besitzer ein Weltuntergang – eine TFA muss auch den Menschen triagieren!

00:13:21: Zum einen gibt es die Ankertechnik.

00:13:23: Wenn du siehst oder merkst, ein Besitzer hyperventiliert, nehmt ihn körperlich aus der Schusslinie.

00:13:29: Führe ihn in einen ruhigen Raum und gib ihm eine Aufgabe – egal was.

00:13:32: zum Beispiel halten Sie bitte diese Decke kurz fest!

00:13:35: Dann holst Du ihn damit aus der Starre heraus.

00:13:38: Dann versuche Transparenz zu verschaffen.

00:13:41: Transparens schafft Vertrauen.

00:13:43: Sag dem Besitzer kurz wir nehmen ihr Tier jetzt sofort mit nach hinten um Sauerstoff zu geben.

00:13:49: ich komme in zwei Minuten wieder raus und sage ihnen wie es aussieht.

00:13:53: Das nimmt die Angst vor der schwarzen Wand hinter der Praxistür.

00:13:56: Das ist ein hoch emotionaler Moment, denn der Besitzer weiß nicht ob er seinen Liebling lebend widersieht.

00:14:03: Absoluter Horror glaubt es mir!

00:14:06: Nach dem Notfall – was steht dann an?

00:14:09: Ganz wichtig das Debriefing im Team.

00:14:11: Das wird oft vergessen und kann schnell zu einem Burnout führen.

00:14:15: Nach einem harten Notfall, besonders wenn das Tier stirbt muss kurz geredet werden.

00:14:20: Setzt euch im Team zusammen!

00:14:22: Das ist ein fünf Minuten Check und der beinhaltet was lief gut?

00:14:26: Was hat uns Zeit gekostet?

00:14:28: wie geht es jedem Einzelnen?

00:14:29: Keine Schuldzuweisung.

00:14:31: Es geht um Optimierung nicht um Fehlersuche oder Fingerpointing – das ist fehl am Platz.

00:14:37: Das stärkt die Wertschätzung im Team enorm wenn ihr wirklich nach so einem Fall euch zusammensetzt.

00:14:45: Ich gebe euch mal eine Call to Action-Aufgabe, also eine Aufgabe für die Praxis.

00:14:49: Geht morgen in eure Klinik und sucht euch das Notfallset!

00:14:54: Sind die Notfallmedikamente parat?

00:14:56: Sind die Venen-Katheter griffbereit?

00:14:58: Hängt die Infusion

00:14:59: einsatzbereit?!

00:15:00: Ist das Schergerät geladen?

00:15:02: Bitte!

00:15:03: Und liegen Alkohol, Tupfer, Klebematerial griff bereit?

00:15:07: Wenn nicht macht es zu euren Projekt?

00:15:09: Werdet zur Notfallmanagerin in eurer Praxis eurer Klinie?

00:15:13: Denn ganz ehrlich….

00:15:14: Was ist schlimmer für dich?

00:15:16: Ein wütender Kunde Tierhalter-Tierhalterin, der zwanzig Minuten länger warten musste oder das Gefühl im Feierabend einen Notfall im Wartezimmer übersehen zu haben nur weil du freundlich bleiben wolltest.

00:15:27: Und außerdem freundliche bist und bleibst du immer!

00:15:30: Hier geht es darum zu priorisieren um Leben zu retten – und darüber folgt sich jeder Tierhalte jede Tierhaltering immer versprochen.

00:15:39: In der nächsten Folge geht es um die sogenannte Besitzerkomplex und warum sie so elementar wichtig ist.

00:15:46: Warum der Tierhalter, die Tierhalterm im Rahmen der Therapie immer sehr eng mit ins Boot genommen werden sollte und wie man das argumentativ gut umsetzen kann.

00:15:55: Dazu habe ich mir eine Kollegin und Tierärztin in eigener Praxis zum Interview eingeladen Und bis dahin wünsche ich euch einen sonnigen und schönen Juni mit dem ein oder anderen Ohrwurm im Kopf.

00:16:06: Und wie die BJs sagen würden, Staying alive!

00:16:09: Alles Liebe und bis zum nächsten Mal deine Claudia

00:16:19: Schöning.